Eigentlich aus Slowenien stammend, ist der Klapotetz ein Wahrzeichen der südsteirischen Region. Erich Silberschneider baut seit über 40 Jahren Klapotetze, seit einigen Jahren zusammen mit seinem Sohn Stefan. Das Handwerk hat er von seinem Onkel erlernt und freut sich riesig, dass diese Tradition weitergeführt wird.

Ein Klapotetz besteht aus 7 Holzarten: Akazie, Esche, Fichte, Birne, Vogelkirsche, Birke und Apfelholz. Die Holzarten kommen ausschließlich aus unserem eigenen Wald. Das Gestell besteht aus Esche, diese ist zäh und widerstandsfähig. Die Kurbelwelle ist aus Akazie, welche eine gutes und langlebiges „Grundl“ abgibt. Apfel- oder Birnenholz werden für die Halterung des Schlagbrettes verwendet und für die Flügel greift man zum Fichtenholz. Abgerundet wird die Klapotetz mit einem Schwanz, bestehend aus Birkenholz. Dieser macht nicht nur für die Optik etwas her, sondern dient vor allem dazu, die Klapotetz in die richtige Windrichtung zu drehen.

Auch wenn sie mittlerweile durch ihren Klang nicht mehr unbedingt die Vögel von den Weingärten fernhält, sind sie dennoch ein Wahrzeichen der Region geworden. Traditionell werden die Klapotetze am 25. Juli, zu Jakobi, aufgestellt und bleiben dann bis zum 11. November stehen.